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Unterwasserbeton

Auch wenn es auf dem Foto so scheint, als hätten wir ein Plattencover für die neue FLASH-LP erstellt, stecken wir natürlich wieder Mitten in einer Produktion für die Sendung mit der Maus.

Diesmal geht es um Beton. Nicht irgendeinen, sondern den unter Wasser. Klingt erstmal komisch, dass Beton unter Wasser aushärten kann.

Genaugenommen kann er es da aber sogar besonders gut.  Wie, zeigen wir bald in einer Sachgeschichte.

 

Dazu brauchten wir zu allererst eine passende Baustelle.

Wir dachten an Brücken über Flüsse, Hafenmauern oder Seebrücken. Gelandet sind wir am Frankfurter Flughafen.

 

Wo da Wasser ist?

Das haben wir uns auch gefragt. Wenn man hier ein paar Meter tief gräbt, tritt Grundwasser in die Grube.

 

Das liegt an der Landschaft und der besonderen Beschaffenheit des Untergrundes dort. Wenn man neben die beiden schon bestehenden Terminals ein drittes stellen möchte, muss man das Fundament in einem aufwendigen Verfahren in einer Art Poollandschaft betonieren.

 

Wo andere  in den Flieger steigen, sind wir also ins Boot geklettert und haben Tauchern auf schwimmenden Pontons bei der Arbeit über die Schulter geschaut. 

Und sind in gleißender Hitze über gerade trockengelegte Betonbecken gelaufen.

 

Wie viele Mischer es waren, die in unser „Dock“ gepumpt wurden, haben wir irgendwann aus den Augen verloren. Die Schlange riss nach zwanzig jedenfalls noch lange nicht ab.

 

Bevor wir uns an der RWTH Aachen ganz genau erklären lassen, wie das mit dem Aushärten des Betons unter Wasser funktioniert, geht der erste Teil der Geschichte aber erstmal in den Schnitt.